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Smart Grid

46 neue Sicherheitslücken in Solaranlagen

Forescout-Sicherheitsexperten haben elf neue Sicherheitslücken in Photovoltaikanlagen gefunden. Sie hätten die Stromnetzstabilität gefährden können.

Insgesamt 46 neue Sicherheitslücken hatte die IT-Sicherheitsfirma Forescout gefunden. Diese sind inzwischen behoben worden.

Auch Solaranlagen bzw. die Wechselrichter, die Monitoring-Software und die Hersteller-Clouds enthalten Sicherheitslücken, zuletzt 46 an der Zahl, entdeckt von Sicherheitsforschern von Forescout.

In ihrem Blogbeitrag beschreiben die Forschenden ihr Vorgehen und ihre Erkenntnisse. Sie wählten die zehn grössten Wechselrichter-Hersteller aus und fanden 93 bereits dokumentierte Sicherheitslücken, die meisten «kritisch» oder «hoch».

Die neu entdeckten Sicherheitslücken ermöglichen Szenarien mit Auswirkungen auf die Stromnetzstabilität und den Datenschutz. Einige Schwachstellen erlauben sogar die Übernahme weiterer Smart-Geräte im Heimnetzwerk. Die gute Nachricht: Die Hersteller haben diese Sicherheitslücken mittlerweile behoben.

Frühere Forschung zeigt gemäss den Forschenden: Die Kontrolle über nur 4,5 Gigawatt Solarstrom (2 % der installierten 270 Gigawatt in Europa) würde genügen, um die Netzfrequenz auf 49 Hertz zu senken und einen Lastabwurf zu verursachen.